Keine besonderen Vorkommnisse.

Danke, es geht mir gut.

Viel zu tun. Abends vielleicht etwas früher müde als früher. Doch früher oder später – ob gesund oder nicht – muss es sowieso so kommen. Ich werde älter. Und geniesse die Therapie-freie Zeit. Und ich nutze sie. Tagsüber im Dienst des gemeinnützigen Wohnbaus, abends und des öfteren auch an Wochenenden für die Lobbyarbeit im Bereich der Kultur.

Dass sich mein Engagement für die Pro Kultur Kanton Zürich lohnt, sehe ich – solange wir noch mit der Erarbeitung einer gesunden, breiten Basis beschäftigt sind – gerade dann, wenn wir wieder eine Sitzung in einer kulturellen Institution abhalten. Mal im Kosmos, mal im wieder eröffneten Museum für Gestaltung oder anderswo. Die Räume sind voller Leben. Keine Andacht, ohne zu wissen warum, keine Ehrfurcht vor nichts und wieder nichts. Im Museum für Gestaltung rennen sogar Kinder herum. Und sie dürfen das. Mehr oder weniger. Ich sehe es aber auch, weil täglich mehr grosse und kleine Institutionen und Einzelexistenzen ihre Mitgliedschaft anmelden.

Ich weiss: das tut mir gut.

Etwas für andere zu tun, von dem ich überzeugt bin, dass es anderen auch wirklich etwas bringt. Für die «Konsumenten» mal Kultur im Alltag, ganz selbstverständlich, ein andermal ganz aussergewöhnlich. Und für die «Produzierenden» und «Vermittelnden» eines Tages die gesellschaftliche und politische Anerkennung ihrer Arbeit. Und – mit etwas Glück – auch entsprechender Lohn.

Es tut mir aber nicht nur gut. Ich lerne auch täglich neues. Selbst über Facebook, wo ich ja nicht mehr als Novize gelten kann. Oder auf Twitter, das für mich ebenso interessant wie undurchsichtig ist. Ich übe noch. Mit wachsendem Erfolg für die beworbenen Institutionen. Und ich freue mich über jedes Echo, jeden Follower. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Jugend forscht – bis ins hohe Alter.

Ich nutze meine Zeit. Bis zur nächsten Kontrolle. Und darüber hinaus.
Wir sehen uns. Bis dahin wünsche ich allen eine Bauklötze staunende Zeit.

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