Voller Absichten

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Wie gerne wäre ich öfter mal ohne Absichten. Ohne Hintergedanken. Der zielorientierten, hochstrebenden, effizienten Umwelt die Schuld dafür zu geben, dass mir das nicht gelingt, gilt nicht. Die Verlockung, mit allen anderen nach etwas zu streben bzw. mich mit ihnen treiben zu lassen, ist zwar gross. Dennoch liegt es an mir. Ich könnte nein sagen. Oder auch gar nichts.

Das wäre oftmals besser, als einer Strategie zu folgen oder über einem Konzept zu brüten. Konzepte. Das meiste, was ich unter diesem Titel zu lesen bekam, war nicht mal das Papier wert, auf dem es stand. Eine Anhäufung heisser Luft und unsinnlicher Vereinfachungen, die mehr durch Ausblendungen grösserer Zusammenhänge glänzten, als durch die Einsicht, dass selbst die kleinste Sache viel komplexer ist als ihre sachliche Beschreibung.

Ich kann mich nicht erinnern, je um ein sinnliches Konzept gebeten worden zu sein. Warum nicht?

Und ich kann mich noch schwach erinnern, sinnliche Konzepte verkauft und auf Fragen wie «Wie kommen Sie darauf?» oder «Warum?» selbstbewusst und beseelt mit «Ich weiss es nicht.» oder «Einfach so.» geantwortet zu haben. Ich weiss nicht, ob ich heute für solche Antworten eingeliefert würde. Es fühlt sich jedenfalls so an. Hat der viel beschworene Paradigmenwechsel je stattgefunden? Aber ja! Vor und voller Angst wieder zurück. Und greifen die Soft Skills, die mal ins verfeinerte Management hätten einziehen und dem Business wieder ein wenig human touch hätten verleihen sollen? Nun ja, immer dann, wenn dich jemand an den Eiern hat.

Strategy is tragedy. Tragedy is strategy.

Wie gerne wäre ich öfter mal ohne Absichten. Ohne Hintergedanken. Und lebte einfach so in den Tag hinein.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Warum? Einfach so.

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