Hochkunjunktief.

Ach Gottchen – so es dich denn gibt – gib mir evidence based ein Zeichen, ein Proof deiner Existenz! Am besten, indem du das Funknetz mit einem Wink deines Zaunpfahls lahmlegst, auf dass die Schnorrer im Zug und andernorts erst verzweifeln, dann verstummen, ihre Projects verpuffen und sie auf ihre wahren Skills zurückgeworfen werden. „Hochkunjunktief.“ weiterlesen

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Ich sehe die Welt.

Eine Gestalt im Vorbeiflug.

Ich benutze die öV. Streckenunterbruch zwischen Rotkreuz und Luzern. Ich fahre also von Zürich über Aarau und Olten nach Luzern. Ich gewinne damit eine Dreiviertelstunde mehr Zeit, um über das Mögliche nachzudenken. Zum Beispiel über Beziehungen. Und: Ich sehe die Welt. Industriezonen mit Wellblechhallen, gestapelten Betonelementen, abgewrackten Kränen und Autos, sehe kultivierte Landstriche und die Schneeberge. Licht und Dunkel wechseln sich ab, und dann und wann reisst auch der Mobilfunk-Empfang ab. Eine von zehn Personen ist nicht mit ihrem Handy beschäftigt – eine Anomalie in meiner Matrix. „Ich sehe die Welt.“ weiterlesen

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Hallo Arbeitskraft, hallo Kaufkraft.

Mensch kann dem Fremden entweder mit Misstrauen oder mit Neugier begegnen. Mir gelingt letzteres weitaus häufiger. Es ist eine Entscheidung, die ich nicht bewusst treffe. Es passiert einfach. Vielleicht ist es auch eine Frage des Selbstbewusstseins. Ich weiss es nicht. „Hallo Arbeitskraft, hallo Kaufkraft.“ weiterlesen

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Kontrolle: Nichts und wieder nichts.

Wir sehen beide gebannt auf den Monitor, der Chirurg meines Vertrauens und ich. Und wir sehen, dass wir nichts sehen. Also nicht nichts, sondern eine Blase von innen und wie sie sich allmählich von all den Eingriffen und Therapien wieder erholt. Kein erneuter Tumor-Befall, nichts verdächtiges,
keine Raumforderung„Kontrolle: Nichts und wieder nichts.“ weiterlesen

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Sparen bei den Kranken.

Heinz Brand, Verwaltungsratspräsident der SantéSuisse und SVP-Nationalrat aus dem Bündnerland, äusserst sich nach der aus seiner Sicht gewonnenen Abstimmung zu den Versicherungsspionen süffisant. Er sagt, dass es einfach zu viele Ärzte gebe. Und: Die Patienten würden deshalb immer wieder aufgeboten und nochmals kontrolliert… „Sparen bei den Kranken.“ weiterlesen

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Satt?

Was habe ich zu verlieren? Was gibt es für mich zu gewinnen? Habe ich nicht schon alles? Alles ist schon da, gebaut, angepflanzt, organisiert. Bloss fällt es mir nicht – wie im Schlaraffenland – in den Mund. Ich muss ihm ständig hinterher rennen, noch irgend etwas erreichen, erfüllen, erledigen, damit ich es haben kann. Und wenn ich es dann habe, stelle ich meist fest, dass es das nicht war, jedenfalls nicht so, wie ich mir das von der Wirkung her vorgestellt habe, nämlich, dass sich so etwas wie eine Sattheit einstellen würde. „Satt?“ weiterlesen

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Unablässig. Immer weiter.

Dies alles mag für dich keine Relevanz haben. Auch deshalb, weil du vielleicht ganz und gar mit deinem eigenen Gedankenfluss beschäftigt bist. Und damit, ihn zu verarbeiten, ihn zu bändigen. Um ihn zu stoppen. Was auch immer. Hier ist meiner. „Unablässig. Immer weiter.“ weiterlesen

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Weit entfernt von einem Leben auf der Ideallinie.

Ich schicke voraus: Ich bin ziemlich windschnittig, biete also wenig Angriffsfläche. Dennoch stehe ich voll im Gegenwind. Gäbe es den Beziehungsstatus «Es ist komplex» auf Facebook, er wäre meine erste Wahl. Und das auf Dauer. „Weit entfernt von einem Leben auf der Ideallinie.“ weiterlesen

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