Wilde Zeiten.

Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Die Umstände: Zum einen testen mich die Ärzte routinemässig wieder um herauszufinden, ob mein Krebs zurückgekehrt ist oder nicht. Wie alle drei Monate. Dieses Mal dauert ‘s vom ersten bis zum letzten Test und dem anschliessenden, hoffentlich erlösenden Gespräch allerdings einen Monat – hängen im Schacht. Jedes Zwicken löst einen kleinen Alarm aus, gefolgt von einem innerlichen «Idiot! Es wird schon nichts sein!» „Wilde Zeiten.“ weiterlesen

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Viel zu tun.

Seit meinem letzten Eintrag (22.04.2019) ist viel passiert. Die Monate waren prall gefüllt mit Arbeit. Mehr als ich verarbeiten konnte. Und mein neuer Chef hat – das darf ich wohl so sagen – bei mir gewisse Qualitäten entdeckt. Nach Jahren unter seinen Vorgängern, bei denen es mit meinen Beiträgen meist nur zwei Schritte vor- und dann wieder drei Schritte rückwärts ging, habe ich wieder Output und das Gefühl, etwas zum Ganzen beizutragen. „Viel zu tun.“ weiterlesen

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Jetzt oder nie!

Seit geraumer Zeit sind verschiedene kulturpolitisch wichtige Geschäfte im Zürcher Kantonsrat und in anderen Räten in Arbeit. Und laufend kommen neue hinzu. Die Materie erscheint für Normalsterbliche im ersten Augenblick nicht nur trocken, es wird auch nicht sofort klar, wie wir als Konsumenten, als Publikum in unserem Kino, unserem Theater, unserem Gemeinschaftszentrum davon betroffen sein werden. Doch ein Blick darauf vermittelt ein Bild von der aktuellen politischen Haltung gegenüber der Kulturförderung und darüber hinaus. Diese kurze Zusammenstellung macht vor allem eines klar: Kulturschaffende und -vermittelnde können sich als Einzelkämpfer gegeneinander ausspielen lassen oder gemeinsam mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und dem gebotenen Charme lobbyieren > „Jetzt oder nie!“ weiterlesen

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Keine besonderen Vorkommnisse.

Danke, es geht mir gut.

Viel zu tun. Abends vielleicht etwas früher müde als früher. Doch früher oder später – ob gesund oder nicht – muss es sowieso so kommen. Ich werde älter. Und geniesse die Therapie-freie Zeit. Und ich nutze sie. Tagsüber im Dienst des gemeinnützigen Wohnbaus, abends und des öfteren auch an Wochenenden für die Lobbyarbeit im Bereich der Kultur. „Keine besonderen Vorkommnisse.“ weiterlesen

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