Nachbarn II

Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu «unserer» Mentalität gemacht, einen Klassiker umgetextet (Mundart, absolute Ausnahme!) und mit Udo van Ooyen vertont.
Ein paar schiefe Töne hat ’s drin. Sorry for that 😉

 

 

Wozu das alles?

Während dieser Arbeit tauchen immer öfter Fragen auf: Wozu eine neue Ausstellung? Wozu überhaupt neue Bilder? Wem will ich damit was zeigen? Was will ich damit bewirken oder auch nicht? Warum will ich etwas bewirken? Ist es nicht gut, so, wie es ist? Gibt es nicht schon genügend Denkanstösse und „Wozu das alles?“ weiterlesen

Routine, killing me softly.

Manchmal kämpfe ich fast schon verzweifelt gegen Routine an. Gegen meine und jene, mit der mir andere begegnen. Das ist anstrengend. Aber weit weniger anstrengend, als sie zu akzeptieren. Denn

Routine ist wie Hornhaut im Kopf.

Routine macht mich unsensibel, blind für Abweichungen. Blind für Variationen des Alltags. Variationen, die den Alltag weniger langweilig erscheinen liessen und mich weniger abnützten. Wenn ich eine Abweichung von der Routine wahrnehme, mache ich meine Wahrnehmung passend, mache ich es mir bequem. Es ist doch alles gut. So wie immer. „Routine, killing me softly.“ weiterlesen

DROP – Bildnotizbuch

«EAUDITION LIMITEE» 21 x 21 cm v e r g r i f f e n

EAURIGINEAU ist kein Buch. Eigentlich. Es ist ein Notizbuch, das ich für meine Arbeit an einer Idee für die nächste (oder übernächste) Ausstellung brauche. Als ich die Seiten zusammenstellte und die eine oder andere Idee einfügte, frage ich mich, ob auch andere an so etwas Freude hätten. Wenn ich mir sowieso ein Exemplar drucken und binden liesse, könnte ich ebensogut ein paar Exemplare mehr in Auftrag geben. Und zwei oder drei davon an Interessierte zu verkaufen. „DROP – Bildnotizbuch“ weiterlesen

Lass‘ mich dein Held sein.

Ich habe Songs von Ikonen nie als Heiligtümer betrachtet. Sondern als Inspiration. Mir etwas von David Bowie vorzunehmen, brauchte dann aber doch einige Überwindung. Und da es sowieso nicht in Frage kam, einfach etwas nachzusingen, habe ich es stark bearbeitet. Deutsch und deutlich. Und mit einem etwas anderen Dreh. Ausserdem wollte ich etwas halbwegs Elegantes machen. Nun, das ist schon ein paar Jahre her.

Nun, ob mir das gelungen ist, liegt im Ohr des Betrachters 😉

WAS SOLL KUNST?

Ich gebe zu: Ich habe seit jeher Mühe mit «einfach nur schöner» Kunst. Die tapetengleiche Ästhetik für Zuhause, die einen freundlicherweise nicht auch noch in den eigenen vier Wänden mit all den Alltagsmühen und Unstimmigkeiten konfrontiert (mal abgesehen davon, dass sie höllisch viel Geld gekostet hat), sondern einfach dekorativ und berieselnd nett anzusehen oder anzuhören ist, war nie mein Ding. Und jetzt, „WAS SOLL KUNST?“ weiterlesen

Gegen «Kultur» ist kein Kraut gewachsen.

Ich bin kein Freund von Duden. Aber wenn er mir recht zu geben scheint, finde ich ihn schlicht grossartig. Schlage ich beispielsweise im Bedeutungswörterbuch «Kultur» nach, erhalte ich gemäss Duden folgendes Resultat:

BEDEUTUNGSÜBERSICHT

    1. Gesamtheit der geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen einer Gemeinschaft als Ausdruck menschlicher Höherentwicklung
    2. Gesamtheit der von einer bestimmten Gemeinschaft auf einem bestimmten Gebiet während einer bestimmten Epoche geschaffenen, charakteristischen geistigen, künstlerischen, gestaltenden Leistungen
    1. Verfeinerung, Kultiviertheit einer menschlichen Betätigung, Äußerung, Hervorbringung
    2. Kultiviertheit einer Person
    1. (Landwirtschaft, Gartenbau) das Kultivieren des Bodens
    2. (Landwirtschaft, Gartenbau) das Kultivieren
  1. (Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft) auf größeren Flächen kultivierte junge Pflanzen
  2. (Biologie, Medizin) auf geeigneten Nährböden in besonderen Gefäßen gezüchtete Gesamtheit von Mikroorganismen oder Gewebszellen

„Gegen «Kultur» ist kein Kraut gewachsen.“ weiterlesen

Therapieraum gesucht – dringend.

Meine Frau, Marion Aich, ist als Ergotherapeutin auf die Handrehabilitation spezialisiert. Sie sucht für ihre gutgehende Praxis «ergohand» per Ende Juni bzw. Juli 2017 einen neuen Therapieraum in Zürich. 15 bis 20 Quadratmeter wären wünschenswert, mit WC und Kaffeeküche zur Mitbenutzung.
Alles weitere ist wohl reine Verhandlungssache 😉

Die Anfrage ist dringend, da sie ihre zahlreichen Patientinnen und Patienten nahtlos weiterbehandeln will.

Angebote und Hinweise bitte an mich (Mail >) oder direkt an meine Frau (Mail >). Wer sich ihre Arbeit etwas näher ansehen möchte, kann sich auf ihrer etwas in die Jahre gekommenen Homepage informieren > www.ergohand.ch

Zum Welttag der Poesie

| Habich heute beim Ausmisten gefunden. Von 1981. |

Ich schaue
in deine Augen
nicht zu tief,
aber immerhin
soweit
ich sehen kann,
sehe ich sowieso nur
ein Spiegelbild von dem,
was ich sehen will.

Ich glaube,
ziemlich hingerissen
zu sein,
von deinem Lächeln,
aber auch von deinen Gefühlen,
die mich,
soweit ich das beurteilen kann,
aufwühlen, nicht zu sehr,
doch so stark,
dass ich es in jedes Klo
kritzeln möchte.

Ach.